Start- und Landebahnen sind für Militärflugzeuge ein gefährlicher Ort – sie können dort leicht angegriffen werden. Auch das Deck eines Flugzeugträgers stellt hohe Anforderungen an die Piloten bei der Landung.
Es überrascht daher nicht, dass Ingenieure große Anstrengungen unternommen haben, um Flugzeuge mit vertikalem Start- und Landevermögen (VTOL) zu entwickeln, die wie Hubschrauber operieren können. Doch solche Flugzeuge zu bauen, ist eine enorme technische Herausforderung. Tatsächlich schafften es bisher nur drei Modelle in den operativen Einsatz. Werfen wir einen Blick darauf:
10: VFW VAK 191B

Dieses vermeintliche Überschallflugzeug verfügte über einen Rolls-Royce/MAN Turbo RB.193 und zwei Auftriebsdüsen. Das Flugzeug hatte einen internen Waffenschacht.
Als eine NATO-Anforderung für das Flugzeug gestrichen wurde, flog die VAK-191 zu Forschungszwecken im Rahmen eines ehrgeizigen amerikanisch-westdeutschen Jagdflugzeugprojekts weiter. Als auch dieses Projekt aufgegeben wurde, wurde die VAK-191 1972 von der Bundesrepublik Deutschland außer Dienst gestellt.
Die beste Eigenschaft der VAK 191B war das einfach zu implementierende Antriebssystem. Die schlechtesten Eigenschaften waren das hohe Gewicht und die kleine Tragfläche. Dies machte die Landung schwierig und die Manövrierfähigkeit sehr schlecht.
9: Ryan X-13 Vertijet

Eine Möglichkeit, senkrecht zu starten und zu landen, war der "Tail-Sitter". Dieses Flugzeug war mit einem Rolls-Royce Avon-Turbotriebwerk ausgestattet.
In einem Versuch, für das Flugzeug zu werben, überquerte die X-13 einmal den Potomac River und landete im Pentagon, was aber nicht viel nützte, da das US-Militär entschied, dass es diese Fähigkeit zu diesem Zeitpunkt nicht benötigte.
8: Lockheed XV-4 Hummingbird

Der vertikale Auftrieb wurde durch den Schub erzeugt, der durch mehrere Düsen nach unten geleitet wurde, aber der erzeugte Schub war viel geringer als erwartet, was vielleicht der Grund dafür war, dass das Konzept von einem Vertikalstart zu einem einfachen Kurzstart geändert wurde.
Der Senkrechtstart wurde erreicht, indem der Triebwerksstrom durch mehrere Düsen nach unten geleitet und durch einen Kaltluftstrom ergänzt wurde. All diese Ausrüstungen führten zu einem hohen Gewicht und einer relativ niedrigen Höchstgeschwindigkeit von 834 km/h.








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