Viele wissen nicht, dass Hubschrauber und andere ähnliche Fluggeräte bereits während des Zweiten Weltkriegs existierten, aber es war tatsächlich so.
Inmitten des Chaos unternahmen Hubschrauber und andere Drehflügler ihre ersten zaghaften Schritte, die schließlich dazu führten, dass sie zu einem wichtigen Instrument der Kriegsführung wurden. Hier sind die Top 10 der Hubschrauber und Drehflügler des Zweiten Weltkriegs:
10: Doblhoff WNF 342

Der Doblhoff WNF 342 war ein experimenteller österreichischer Hubschrauber, der während des Zweiten Weltkriegs unter der Leitung von Friedrich von Doblhoff bei den Wiener Neustädter Flugzeugwerken (WNF) entwickelt wurde. Das 1942 konzipierte Design war bemerkenswert, da es einer der frühesten Versuche eines jetgetriebenen Hubschraubers war, der anstelle eines herkömmlichen mechanischen Getriebes einen Tip-Jet-Antrieb verwendete.
Der WNF 342 verwendete einen kleinen Kolbenmotor zum Antrieb eines Kompressors, der Druckluft zu Brennern an den Spitzen der Rotorblätter leitete. Das brennende Kraftstoff-Luft-Gemisch erzeugte Schub und versetzte den Rotor in Drehung, ohne dass ein Heckrotor zum Ausgleich des Drehmoments erforderlich war, da kein Drehmoment über die Welle übertragen wurde. Dies vereinfachte die mechanische Konstruktion, führte jedoch zu Problemen hinsichtlich Lärm, Kraftstoffverbrauch und Effizienz.
10: Doblhoff WNF 342

Zwischen 1943 und 1945 wurden mehrere Prototypen gebaut, die als WNF 342 V1 bis V4 bezeichnet wurden. Testflüge zeigten, dass das Flugzeug einen stabilen Schwebeflug und Vorwärtsflug erreichen konnte, aber seine begrenzte Ausdauer und seine unpraktischen Betriebseigenschaften verhinderten eine weitere Entwicklung während des Krieges.
Obwohl die WNF 342 nie in den operativen Dienst gestellt wurde, stellte sie einen interessanten Schritt in der Erforschung von Drehflüglern dar. Ihr bahnbrechendes Konzept des Tip-Jet-Rotors beeinflusste spätere Konstruktionen in Frankreich und den Vereinigten Staaten nach dem Krieg.
9: Flettner Fl 265

Die Flettner Fl 265 war ein deutscher Versuchs-Hubschrauber, der 1938 von Anton Flettner, einem Pionier der Luftfahrt, entwickelt wurde. Er war einer der ersten Hubschrauber, bei dem das ineinandergreifende Rotorsystem (Synchropter) zum Einsatz kam, das später zu einem Markenzeichen von Flettners Konstruktionen wurde.
Die Fl 265 wurde von einem 160 PS starken BMW-Bramo Sh 14A-Sternmotor angetrieben, der zwei über dem Rumpf montierte, ineinandergreifende Rotoren antrieb. Durch diese Anordnung entfiel die Notwendigkeit eines Heckrotors zum Ausgleich des Drehmoments, die Stabilität wurde erhöht und eine kompakte Flugzeugzelle wurde ermöglicht.
9: Flettner Fl 265

Er beförderte einen einzigen Piloten in einem geschlossenen Cockpit, und seine konfiguration ermöglichte vertikales Starten, Schweben und kontrollierte Autorotation, was ihn zu einem der ersten Hubschrauber machte, die sichere Landungen mit ausgeschaltetem Motor demonstrierten. Sechs Prototypen wurden gebaut und 1939 von der Luftwaffe getestet.
Flugversuche zeigten, dass die Fl 265 über eine gute Manövrierfähigkeit und Zuverlässigkeit verfügte und reibungsloser als frühere Hubschrauber zwischen motorisiertem Flug und Autorotation wechseln konnte. Dennoch wurde dieser Typ eher als Sprungbrett denn als Serienflugzeug betrachtet, wie wir noch sehen werden.

















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