Im Zweiten Weltkrieg wurden revolutionäre, futuristische Kampfflugzeuge entwickelt.
Um zu verhindern, dass der Feind die Geheimnisse dieser neuen Kampfflugzeuge erfuhr, wurden sie unter strengster Geheimhaltung entwickelt und getestet. Die Geheimhaltung einer lauten Flugmaschine ist nicht einfach und erforderte ausgeklügelte und manchmal bizarre Täuschung oder Ablenkungsmanöver. Hier sind die 10 geheimsten Flugzeuge des Zweiten Weltkriegs:
10: Northrop XP-56 „Black Bullet”

Als die Northrop XP-56 „Black Bullet” am 30. September 1943 ihren ersten Flug absolvierte, war sie zweifellos eines der radikalsten und unorthodoxesten Kampfflugzeuge, die es gab. Sie kombinierte eine Druckkonfiguration (mit dem Propeller am Heck des Flugzeugs) mit einem gepfeilten Flügel, ohne horizontale Stabilisatoren und einer umfangreichen Magnesiumlegierungskonstruktion.
Es handelte sich um ein hochgradig experimentelles Flugzeug, das unter Kriegsgeheimnis entwickelt wurde. Obwohl es nicht vollständig als geheim eingestuft war, beschränkte sein unkonventionelles Design und die Verwendung von Magnesium das Wissen darüber weitgehend auf die Ingenieure und Testpiloten von Northrop. Magnesium wurde aufgrund seines geringen Gewichts und zur Verringerung der Abhängigkeit von Aluminium ausgewählt, das während des Krieges knapp zu werden drohte.
10: Northrop XP-56 „Black Bullet”

Das Projekt war von Anfang an mit Problemen behaftet. Als der vorgesehene Motor, der Pratt & Whitney X-1800, gestrichen wurde, erforderte der Ersatzmotor, der Pratt & Whitney R-2800, eine umfassende Neukonstruktion, erhöhte das Gewicht und reduzierte die geplante Höchstgeschwindigkeit des Flugzeugs.
Die Triebwerkstests begannen im März 1943, scheiterten jedoch aufgrund von Problemen mit der Propellerwelle, wodurch sich der Fortschritt um fünf Monate verzögerte. Roll- und Flugtests ergaben eine starke Instabilität, was zu umfangreichen Neukonstruktionen des Heckbereichs führte. Der erste Prototyp wurde im Oktober 1943 zerstört. Ein überarbeiteter zweiter Prototyp flog 1944 kurzzeitig, doch anhaltende Probleme führten zur Einstellung des Projekts. Es wurde erst 1945 vollständig der Öffentlichkeit vorgestellt.
9: Gloster Meteor

Die Gloster Meteor, Großbritanniens erster einsatzfähiger Düsenjäger, wurde während des Zweiten Weltkriegs unter strenger Geheimhaltung entwickelt. Die Geheimhaltung des Projekts war entscheidend, um die Luftüberlegenheit zu wahren und zu verhindern, dass Deutschland die britische Düsentechnologie entdeckte. Jede Phase, vom Entwurf bis zu den Flugtests, wurde sorgfältig kontrolliert und streng geheim gehalten.
Die frühen Arbeiten am Meteor wurden intern mit Codes wie F.9/40 bezeichnet. Diese Codenamen wurden in offiziellen Aufzeichnungen und Korrespondenzen verwendet, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Nur die wichtigsten Ingenieure, Konstrukteure und Projektleiter hatten vollständige Kenntnis über den Zweck des Flugzeugs, und selbst innerhalb der Gloster Aircraft Company wurden die Informationen streng kontrolliert, um das Risiko von Informationslecks an den feindlichen Geheimdienst zu verringern.
9: Gloster Meteor

















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